Unser Programm bietet seit 1973 vielseitige Bildungsangebote in der Stadt Nürnberg. In den Veranstaltungen werden die
aktuellen Fragen der Menschen aufgegriffen. Die örtlichen und die zentralen Angebote haben religiöse, philosophische,
kulturelle, soziale und ökologische Themen zum Inhalt und beteiligen sich auf der Suche nach sinnstiftenden und
wertbezogenen Antworten.
Die Angebote orientieren sich am christlichen Menschenbild und sind offen für alle, unabhängig von Religion, Herkunft, Weltanschauung, Geschlecht.
Die Serviceleistungen der Geschäftsstelle sind qualitätsvoll und bedarfsorientiert.
Die Arbeit der KEB Nürnberg wird durch kirchliche und öffentliche Mittel, Teilnahmegebühren und Spenden finanziert. Wir gehen mit dem Geld wirtschaftlich und transparent um. Durch eine schlanke Verwaltung, Ehrenamtlichkeit und der dezentralen Infrastruktur sichern wir angemessene und günstige Teilnahmegebühren.
Die KEB Stadtbildungswerk Nürnberg e.V. wird gefördert von:
Erzdiözese Bamberg
Die Erzdiözese Bamberg unterstützt das Bildungswerk, um Erwachsenenbildung in der Stadt Nürnberg zu ermöglichen. So ist die KEB Stadtbildungswerk Nürnberg als eingetragener Verein (e.V.) ein lebendiger, eigenständiger Teil der Kirche und Dienstleister für seine Mitglieder; das sind Pfarreien und Verbände. Mit seinem Angebot leistet das Bildungswerk einen profilierten kirchlichen Beitrag zur staatlich geförderten Aufgabe der Erwachsenenbildung (s. EbFöG) und trägt so zu deren pluralem Charakter bei.
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Die KEB Stadtbildungswerk Nürnberg e.V. ist eine Mitgliedseinrichtung der:
Die Katholische Erwachsenenbildung Stadtbildungswerk Nürnberg e. V. ist ein eingetragener Verein, der in gemeinnütziger Weise dem Ziel der Erwachsenenbildung dient. Sie ist Mitglied der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg und der Katholischen Erwachsenenbildung in Bayern (KEB Bayern).
Die Teilnahme an den Veranstaltungen steht grundsätzlich allen offen und ist unabhängig von Konfessions- oder Religionszugehörigkeit.
Die katholische Erwachsenenbildung versteht sich als eigenständiger und gleichberechtigter Teil des pluralen öffentlichen Systems der Erwachsenenbildung. Sie ist religiös-weltanschaulich gebunden. Vor diesem Hintergrund bringt sie eigene Akzente in das gesellschaftliche Gespräch ein. Eine ausführliche Darstellung dieser eigenen Perspektive findet sich im Positionspapier „Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg 2020“.
Als Erwachsenenbildung in kirchlicher Trägerschaft stellt sie ein genuines Handlungsfeld der Kirche dar. Im Verständnis des II. Vatikanischen Konzils rückt sie durch ihre Mitwirkung am Heilsdienst und Weltdienst der Kirche theologisch in den Kernbereich kirchlicher Aufgaben (vg. LG 31 ff.).
Die Katholische Erwachsenenbildung will Menschen zum kritischen und selbständigen Denken ermuntern, statt Gehörtes oder Gelesenes ungeprüft übernehmen. Mit niederschwelligen Angeboten möchte sie möglichst Viele erreichen und Interesse am lebenslangen Lernen wecken. Katholische Erwachsenenbildung will Menschen dabei unterstützen, ihr Leben wertorientiert zu gestalten und die Gesellschaft mit zu prägen. In der Vielfalt der Angebote werden alle Generationen und Gesellschaftsschichten angesprochen.
Katholische Erwachsenenbildung erreicht mit ihrem Angebot neben katholisch sozialisierten Gemeindegliedern auch Menschen, die der Kirche kritisch-distanziert gegenüberstehen oder ihr nicht (mehr) angehören. In einer zunehmend säkularen Gesellschaft wird die Erwachsenenbildung zu einem kirchlichen Handlungsfeld, dem Priorität eingeräumt werden muss.
Aufgabenfelder
Katholische Erwachsenenbildung nimmt teil am Weltdienst der Kirche
Katholische Erwachsenenbildung wirkt mit an der Heilssorge der Kirche
Katholische Erwachsenenbildung versteht sich als Dienstleister
Methodik und Angebot
Lehren und Lernen vollzieht sich dabei in unterschiedlicher Weise
Das Angebot der KEB Stadtbildungswerk Nürnberg besteht sowohl aus der Unterstützung der Bildungsarbeit seiner Mitglieder, als auch aus eigenen zentralen Bildungsangeboten.
Die Geschäftsstelle unterstützt die Mitglieder durch Beratung und Dienstleistungen:
Das eigene Angebot der KEB Stadtbildungswerk Nürnberg richtet sich grundsätzlich an alle am Thema interessierten. Es beinhaltet:
Um die Qualität der Arbeit zu sichern, wird sie nach dem QE-Kreis reflektiert.
Umfeld der KEB Stadtbildungswerk Nürnberg
Das Angebot der KEB Stadtbildungswerk Nürnberg ist Teil eines Gesamtangebotes an Bildungsveranstaltungen in der Stadt Nürnberg. Weitere Veranstalter im offenen Erwachsenenbildungsbereich sind u. a. das Bildungszentrum der Stadt, die Evangelische Erwachsenenbildung, Gewerkschaften, Verbände, politische Organisationen, zivilgesellschaftliche Gruppierungen u. a.
Sie alle bieten im Rahmen der offenen Erwachsenenbildung Veranstaltungen mit je eigenen Schwerpunkten an. Darüber hinaus gibt es offene Erwachsenenbildungsveranstaltungen z. B. von den Krankenkassen im Gesundheitsbereich, freie Initiativen im Erziehungsbereich oder Einzelveranstaltungen von Bankinstituten.
In diesem Konkurrenzfeld positioniert sich die KEB Stadtbildungswerk Nürnberg durch ihre Schwerpunktsetzung im theologisch-philosophisch-sozialpolitischen Bereich.
Die Stadt Nürnberg hat 535746 Einwohner, davon 125.912 Katholiken (23,5%); 25,9 % der Bevölkerung sind evangelisch, 50,6 % Sonstige (amtl. Statistik 2018). In der traditionell evangelisch geprägten Stadt (Freie Reichsstadt) sind die Christen mittlerweile in der Minderheit. Dazu trägt auch der hohe Anteil an Mitbürgern mit Migrationshintergrund bei.
Die Katholiken der drei Seelsorgebereiche im Dekanat Nürnberg (Erzbistum Bamberg) und der fünf Pastoralräume im Dekanat Nürnberg-Süd (Bistum Eichstätt) gehören zur Stadtkirche Nürnberg. Durch die Strukturreform im Erzbistum Bamberg mit der Zusammenführung von Gemeinden zu Seelsorgebereichen wird der Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Mitglieder der KEB Stadtbildungswerk Nürnberg steigen.
Zielperspektive
Wichtig für alle Veranstaltungen sind uns die Menschen und die Möglichkeiten, ihre persönliche und religiöse Entwicklung zu fördern und ihre gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe zu unterstützen.
In den letzten Jahren wurde die kirchliche Landschaft durch den Zusammenschluss von Pfarreien zu größeren Einheiten neu geordnet. In diesem unabgeschlossenen Strukturprozess muss sich auch die KEB teilweise neu positionieren. Neben dem Ausbau unseres zentralen Programms gehört dazu auch wesentlich die Unterstützung der Gemeinden vor Ort. Gegenüber Tendenzen einer Zentralisierung allen kirchlichen Lebens, die sich stark an den abnehmenden Priesterzahlen orientiert, erweist sich unsere dezentrale Struktur örtlicher Beauftragter für Erwachsenenbildung als eine Stärke, die wir durch Unterstützung der Ehrenamtlichen erhalten wollen.